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Ute Abraham-Körner
02133/257-4177
Ute.Abraham-Koerner@stadt-dormagen.de

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Kurs abgeschlossen Freiwilligenmanagement - online

( ab Di., 20.1., 17.00 Uhr )

Stellen Sie sich Freiwilligenmanagement wie ein Riesenrad vor, bei dem jede Kabine für einen wichtigen Aspekt steht: Gewinnung, Aufnahme, Begleitung, Anerkennung, Verabschiedung. Nur wenn das Riesenrad auf einem soliden Fundament steht, alle Kabinen stabil fahren und gut verbunden sind, dreht sich das Rad reibungslos und bleibt attraktiv für Engagierte.
In unserem Online-Kurzformat steigen wir gemeinsam ein:
• Ein kurzer Einstieg ins Thema Freiwilligenmanagement – was steckt dahinter, warum ist es wichtig?
• Vorstellung des Riesenrad-Modells als Leitbild: Wir beleuchten die zentralen Stationen und Herausforderungen.
• Reflexion: Welche „Kabinen“ funktionieren in Ihrer Organisation schon gut? Wo könnte es klemmen?
• Vorstellung des Freiwilligen-Kompasses der Freiwilligenagentur Halle als weiterführendes Angebot für Organisationen.
• Gelegenheit zur kurzen Diskussion: Sie bringen Fragen, wir bringen Impulse.
Wir freuen uns auf einen lebendigen Einstieg in das Thema Freiwilligenmanagement – steigen Sie mit uns ein und bringen Sie das Rad Ihrer Organisation ins Rollen!
Die Veranstaltung eignet sich für haupt- und ehrenamtliche Freiwilligenkoordinator:innen, Organisationen, die die Zusammenarbeit mit Freiwilligen planen und alle, die sich für gelingende Freiwilligenarbeit interessieren.
Mit freundlicher Unterstützung und in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erschien 1960 und ist bis heute eines der berühmtesten deutschen Kinderbücher.
Nicht bekannt war jedoch die längste Zeit, dass Michael Ende darin zahlreiche historische Motive und Vorlagen verarbeitete.

2009 ging die Kunsthistorikerin Julia Voss in ihrem preisgekrönten Buch „Darwins Jim Knopf“ diesen Spuren nach.
In ihrem Vortrag wird sie die überraschenden Hintergründe von Jim Knopf beleuchten und Einblicke in die aktuelle Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube, Biologie, Macht“ geben, die sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin kuratiert hat.

Julia Voss ist eine deutsche Kunstkritikerin, Wissenschaftshistorikerin und Journalistin. Sie war stellvertretende Leiterin des Feuilletons der FAZ und ist seit 2015 Honorarprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg.
Sie wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.
Seit 2020 arbeitet Julia Voss im Präsidium des Deutschen Historischen Museums.

Anmeldung möglich Subtile Feindbilder - online

( ab Di., 10.3., 18.00 Uhr )

Nahezu täglich wird in den Medien über Antisemitismus berichtet. Selten wird hierbei jedoch ersichtlich, was genau darunter zu verstehen ist. Häufig scheint es so, als trete Antisemitismus nur in bestimmten Kreisen auf - beispielsweise bei Neonazis. Jedoch geraten dabei gerade subtilere Erscheinungsformen schnell aus dem Blick.
Konsens besteht in Gesellschaft und Politik darüber, dass nationalistischer oder biologisch begründeter Antisemitismus geächtet werden muss. Wie steht es jedoch um subtilere Erscheinungsformen? (Alltags-)Antisemitismus wie zweideutige sog. Judenwitze, antisemitische Stereotype oder Klischees oder gegen das Existenzrecht Israels gerichteter Antisemitismus werden oft nicht erkannt, sind gesamtgesellschaftlich aber auch jenseits rechtsextremer oder islamistischer Milieus weit verbreitet
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens.
Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs.
Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk.
Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst.
Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand.
Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.

Anmeldung möglich Benvenuto Cellini. Ein Künstlerleben

( ab Do., 2.4., 19.30 Uhr )

Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden.
In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst.
Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt.

Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland.
2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.

Anmeldung möglich Patenschaft mit Herz - online

( ab Di., 21.4., 17.00 Uhr )

Ehrenamtliches Engagement bereichert das Leben und macht nachweislich glücklicher. Besonders wertvoll ist eine Patenschaft für Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder mit Fluchterfahrung.
In Halle (Saale) gibt es über 20 verschiedene Patenschaftsprojekte – wir geben Ihnen einen Überblick und stellen drei konkrete Bereiche näher vor: Patenschaften für Kinder, für Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Behinderung. Sie erfahren, welche Rahmenbedingungen gelten, wie der Einstieg gelingt und wie der Versicherungsschutz im Ehrenamt aussieht.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V. statt und richtet sich an alle, die Lust haben, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu werden.
Werden Sie aktiv und entdecken Sie, wie bereichernd Patenschaften sein können!

Anmeldung möglich Menschenrechte als Wachstumsbremse? - online

( ab Di., 12.5., 18.00 Uhr )

Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht steht am Scheideweg: Während das deutsche Gesetz zur Sorgfaltspflicht in Lieferketten (LkSG) und die europäische Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) wichtige Meilensteine für den Schutz von Menschenrechten entlang globaler Lieferketten darstellen, droht die geplante EU-Omnibus-Verordnung diese Errungenschaften massiv auszuhöhlen. Der Vorschlag der Europäischen Kommission würde zentrale Verpflichtungen auf direkte Zulieferer beschränken, die Überprüfung der Wirksamkeit von Sorgfaltsprozessen unnötig ausweiten, zivilrechtliche Haftungsregelungen abschaffen und eine Harmonisierung verhindern. Diese Deregulierung ist nicht nur menschenrechtlich ein Rückschritt, sondern auch wirtschaftspolitisch kontraproduktiv. Wie der Draghi-Bericht betont, können ambitionierte Nachhaltigkeitsregeln ein strategischer Wettbewerbsvorteil für Europa sein - sie fördern Transparenz, Investitionssicherheit und Widerstandsfähigkeit. Ein Rückbau hingegen untergräbt den Green Deal, schwächt das Vertrauen in die europäische Regulierungsmacht und benachteiligt gerade jene Unternehmen, die bereits in nachhaltige Lieferketten investieren. Die Veranstaltung plädiert daher für die Verteidigung und Weiterentwicklung verbindlicher menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten - als ethisches Gebot und ökonomische Notwendigkeit.

Referent: Pablo Campos, Fachpromotor für Globale Wirtschaft und Menschenrechte, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
SÜDWIND e.V.-Institut für Ökonomie und Ökumene
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


 
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben.
Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen.
Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert.
Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte.
Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 
Im Vortrag  wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt.
Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. 
Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums.
Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.

Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
 

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