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Petra Rogge
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Petra.Rogge@stadt-dormagen.de

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Die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genetik, besonders die neuen spektakulären Methoden der gezielten Genveränderung durch das CRISPR/Cas9 Verfahren dienen nicht nur dem Erkenntnisgewinn, sondern sie eröffnen auch neue Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Leben des Menschen.
Darüber hinaus regen sie zu Spekulationen und Fantasien an, die, sollten sie Wirklichkeit werden, unsere Welt entscheidend verändern würden.
Im Vortrag werden zunächst die Grundlagen der Gentechnik erklärt, und dann das Risiko aber auch das Potential der neuen Möglichkeiten diskutiert. Dabei geht es sowohl um Fortschritte bei der Grundlagenforschung an Tieren und Pflanzen, als auch Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung in der Medizin und der Landwirtschaft.

Christiane Nüsslein-Volhard ist Biologin und wurde u.a. 1995 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft .

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Weil es im Jahr 1930 so schien, als ob beim radioaktiven Zerfall physikalische Gesetze verletzt würden, behauptete der Physiker Wolfgang Pauli die Existenz eines neuen Teilchens. Dieses sogenannte Neutrino war mit den damaligen Möglichkeiten nicht zu entdecken. Deshalb entschuldigte Pauli sich und riet seinen Kollegen, sich nie Teilchen auszudenken, die nicht nachweisbar sind. Im Jahr 1956 wurde das Neutrino dann tatsächlich entdeckt. Insofern muss man sich nicht darüber wundern, dass einige Physiker Paulis Rat nicht befolgen.
Die Existenz von drei Neutrinosorten ist heute nachgewiesen. Zur Lösung der Frage, warum die Materie in unserem Universum nicht vollständig von Antimaterie vernichtet wurde, hat man weitere Neutrinos vorgeschlagen.
Außerdem steht die Frage im Raum, ob die im Universum vermisste Dunkle Materie aus Neutrinos bestehen könnte. Sollte es zudem eine bisher unbekannte Kraft geben, die zwischen den „dunklen“ Neutrinos wirkt, könnte möglicherweise sogar die beschleunigte Ausdehnung des Universums erklärt werden.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Wettlauf ins All Teil des Kalten Kriegs. Heute treiben uns statt Ideologien wirtschaftliche Aspekte ins All. Beschränkte sich die Raumfahrt in der Vergangenheit größtenteils auf zwei Großmächte, so machen sich heute auch institutionelle und private Akteure auf den Weg. Raumfahrt fasziniert die Menschheit und Prestige spielt noch eine Rolle in der Raumfahrt – aber der Nutzen für die Gesellschaft und das Individuum, die Wirtschaft und die Umwelt stehen heute im Vordergrund.
Was bringt Raumfahrt der Gesellschaft konkret? Zu nennen sind Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Exploration. Der beste Weg zu einem innovativen Produkt oder Verfahren führt über eine nahtlose Innovationskette. Sie beginnt mit der Invention, einer grundlegenden Idee. Wettbewerb ist ein Haupttreiber – und Kooperation erleichtert es, Dinge umzusetzen. Beide Faktoren sind in der Raumfahrt ständig präsent.
Jan Wörner ist Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt. 2007 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Von Juli 2015 bis Februar 2021 war er Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Am 19. März 2021 wurde er Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Seit dem 1. August 2021 hat Wörner das Amt als erster Raumfahrt-Koordinator des Landes Hessen inne. Seit dessen Gründung im Jahr 2000 leitet Wörner das Regionale Dialogforum Flughafen Frankfurt, das sich mit der zukünftigen Entwicklung des Frankfurter Flughafens beschäftigt.
Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und acatech.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

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