Kursangebote >> Kursbereiche >> Vorträge in der VHS
Wir möchten darauf hinweisen, dass aus Kostengründen Vorträge nur stattfinden können, wenn sich genügend Personen dazu angemeldet haben. Deshalb bitten wir Sie, sich rechtzeitig anzumelden.
Hinweis: Keine Abendkasse möglich!

Unser Tipp: Melden Sie sich rechtzeitig an oder rufen am Veranstaltungstag bei uns an, um zu erfahren, ob der Vortrag stattfindet, Tel.: 02133/257-238 oder 02133/257-315. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.vhsdormagen.de

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Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten.
Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.
Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Biologin Christiane Nüsslein-Volhard wird in diesem Vortrag zeigen, welche Funktionen visuelle Attraktion bei Tieren besitzen. Natürliche >standards of beauty< sind, im Anschluss an Darwin, Resultat und Motor zweigeschlechtlicher Fortpflanzung, wobei die relativ schmucklose Oberfläche des Menschen enorme Gestaltungsspielräume ermöglicht. Körperliche Signale, Farben, Töne, Gerüche - besitzen zugleich eine umfassendere kommunikative Funktion im interspezifischen Zusammenleben von Tier- und Pflanzenarten. Wie kommt es aber zur Ausbildung von Farben und Mustern an der Körperoberfläche? Erst in jüngster Zeit ist es gelungen, die molekulargenetischen Mechanismen zu entschlüsseln, die zur Farbproduktion und -verteilung führen. Im zweiten Teil ihres Vortrages zeichnet Nüsslein-Volhard die wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach und fasst ihre bahnbrechenden Studien zum Zebrafisch - ihrem Modellorganismus - zusammen.

Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, 1942 bei Magdeburg geboren, ist emeritierte Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und seit 2013 Kanzlerin des Ordens Pour le Mérite. Für ihre Entdeckungen von Genen, die die Entwicklung von Tier und Mensch steuern, sowie den Nachweis von gestaltbildenden Gradienten im Fliegenembryo hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 1995 den Nobelpreis.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt.
- Sie wollen Ihren inneren Schweinehund in den Griff bekommen?
- Sie wollen ein bestimmtes Ziel endlich angehen oder effektiver erreichen?
- Sie wollen mehr Antrieb und Energie in Ihrem Alltag?
- Sie wollen ungeliebte Gewohnheiten endlich loswerden oder eine gewünschte Gewohnheit etablieren?
Ob Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören oder regelmäßiger Sport, ob berufliche oder private Veränderungen - in diesem Seminar lernen Sie endlich das umzusetzen, was Sie sich vorgenommen haben. Gewinnen Sie neue Motivation in einer lockeren Atmosphäre mit Gleichgesinnten und lernen Sie Ihre Vorsätze mit Leichtigkeit umzusetzen, um Ihre Ziele zu erreichen!

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Was ist Wissenschaft

( ab Di., 9.2., 19.30 Uhr )

In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für, Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen und Mitglied nationaler und internationaler Akademien wie z.B. der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Dort arbeitet er z.B. in der Steuerungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung für eine Normungsroadmap der Künstlichen Intelligenz.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der acatech statt.
Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben- dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt.

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Rassismus in den USA

( ab Mo., 22.2., 19.30 Uhr )

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.
Mit Alexander Gorkow und Laura Hertreiter

Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater - vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht. Über diese Fragen diskutieren die beiden SZ-Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Oder: "Wie man es mühelos schafft, sich das Leben (nicht) schwerer als nötig zu machen!" (mit praktischen Tipps für den Alltag)
Wie wir uns am besten selber schaden können, zeigt der Psychotherapeut Paul Watzlawick mit seinen satirischen Bestsellern. In Büchern wie "Anleitung zum Unglücklichsein!", "Vom Sinn des Unsinns!" und "Vom Guten des Schlechten!" erklärt der Kommunikationsforscher mit Ironie und Spott, wie wir uns mühelos ins seelische Unglück stürzen und die Beziehungen zu unseren Mitmenschen vergiften können. Die Tücken der Kommunikation, nicht funktionierenden Lösungen und ein verzerrter Blick auf uns und unsere Mitmenschen sorgen für Frustrationen. Wie man zu größerer Gelassenheit im Alltag und spirituellem Wohlgefühl gelangt, entdecken wir mit Hilfe heiterer Video-Spots (z. B. "Mr. Bean") und amüsanter Watzlawick-Zitate. Der Dozent ist Sachbuchautor ("Das geheimnisvolle 1 x1 der Lebenskunst").

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Auf Nummer sicher - Vollmachten und Verfügungen

(Rommerskirchen, ab Mo., 1.3., 18.00 Uhr )

Es gibt nur wenige Themen, die Jede und Jeden betreffen und in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert werden wie all das, was mit einer Patientenverfügung zusammenhängt. In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Nicole Musiol referiert Ingeborg Heinze zum Thema Patientenverfügung und Co.
An Hand von vielen Beispielen erläutert die Referentin, warum es so vielfältige Meinungen gibt, wie die "richtige" Patientenverfügung aussehen soll und wie man sie inhaltlich gestaltet. Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshof wird erläuter und ist in den Muster-Formularen, die den TN zur Verfügung gestellt werden, berücksichtigt. Mit einer Vorsorgevollmacht beauftragt man eine Person, die für einen tätig wird, wenn man durch Krankheit o.ä. verhindert ist, persönlich zu handeln bzw. Entscheidungen zu treffen. Über dieses Thema sollten sich alle schon in jungen Jahren Gedanken machen, insbesondere wenn man in einer nicht-ehelichen Partnerschaft lebt. Aber auch bei Eheleuten ist es notwendig, sich gegenseitig zu bevollmächtigen, da entgegen landläufiger Meinung nicht ein Partner für den anderen ohne Vollmacht handeln kann. Darüber hinaus sind viele Frauen im Alter allein lebend. Für sie ist es besonders wichtig, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen, damit sie für sich klären, wer ggf. unterstützen kann.

Das Webinar findet über Edudip statt. Technische Voraussetzungen: internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher. ein aktueller Browser wie Chrome, Edge oder Firefox. Eine Webcam ist keine Voraussetzung.

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Was ist Technik?

( ab Di., 2.3., 19.30 Uhr )

Technik bestimmt unser Leben, doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, zum Beispiel Motoren und Computer. Philosoph*innen und Historiker*innen wollen Menschen, ihre Kultur und Gesellschaft, in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden.

Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Gastprofessuren hatte er an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing inne. Für seine Arbeiten zur Technikgeschichte und Technikbewertung ehrte ihn der Verein Deutscher Ingenieure mit seinem Ehrenring und der VDE mit der Karl-Euler-Medaille. Für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften erhielt er den Braunschweiger Abt Jerusalem-Preis. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und die Berufsgruppe der Ingenieur*innen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der acatech statt.

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Friedensprojekt Europa?

( ab Do., 4.3., 19.30 Uhr )

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?
Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.
Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs.wissen live statt.
Warum sollten Sie sich zu Lebzeiten Gedanken über Ihren Tod machen? Dieser Vortrag soll diese Frage beantworten und Sie in der Regelung und Gestaltung der familiären bzw. privaten Nachfolge im Todesfall unterstützen. Die Referenten Frau Stüsgen (Steuerberaterin aus Neuss) und Herr Dr. Lohr (Notar aus Neuss) stellen die Grundzüge der Testamentsgestaltung dar und weisen auf Fallstricke hin, damit auch Diejenigen, die Sie im Erbfall bedenken möchten, das von Ihnen Vorgesehene bekommen. Sie erhalten ein ausführliches Skript zum Vortrag.
Ein Beruf ist "systemrelevant", wenn er für das Funktionieren der Gesellschaft unverzichtbar ist, hat uns die Corona-Krise gelehrt.
Dass die Natur mit ihrer Artenvielfalt für das Überleben der Menschheit hochgradig systemrelevant ist, ist leider bisher weder im generellen Bewusstsein der Bevölkerung noch in den meisten maßgeblichen Köpfen der Politik angekommen.
Der Vortrag gibt Anregungen, wie man sofort im eigenen Garten oder auf dem Balkon einen Beitrag zum Erhalt von Arten leisten kann.

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: "Green Deal"

( ab Fr., 12.3., 19.30 Uhr )

Deutschland betreibt die große Energiewende, denn es will den Klimawandel verlangsamen. Aber kann es dieses Ziel mit den gewählten Instrumenten der Politik überhaupt erreichen? Die Förderung von Wind- und Solarstrom, E-Autos und die meisten anderen Maßnahmen der deutschen Umweltpolitik sind Maßnahmen zur Verminderung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Was, wenn die Anbieter nicht mitspielen und ihre fossilen Brennstoffe anderswohin verkaufen? Funktioniert die Politik überhaupt, oder wird Deutschland zum abschreckenden Beispiel für die Welt, indem es seine Industrie ruiniert, ohne der Umwelt helfen zu können? Das sind die Fragen, die Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag diskutieren wird, der zu großen Teilen auf seinem Buch "Das Grüne Paradoxon" basiert, das gerade in neuer Auflage erschienen ist.

Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der LMU München. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs.wissen live statt.
Achim Hochdörfer
Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, "linkischen" Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den "Nullpunkt" der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken - Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien - aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten "Rosen"-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs.wissen live über Zoom statt.
Es hört einfach nicht auf: Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, in nicht wenigen Ländern wird der Betrug staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich blieben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen und Verbänden wahrscheinlich noch.

Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport und Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die SZ. Er war 2006 "Sportjournalist" des Jahres.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Themen der Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten und sie ist bis heute nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach.

Prof. Dr. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.

Kurs abgeschlossen Online-Vortrag: Quantentechnologien

( ab Di., 13.4., 19.30 Uhr )

Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint - schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Aber - kommt da in naher Zukunft noch was nach, vielleicht etwas ganz Mächtiges? Ja - da war was: Man hört doch immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau, was ist da dran und wie funktioniert diese Technologie eigentlich?

Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Dort gründete er das "Center for Optoelectronics and Photonics Paderborn". Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit acatech statt.
Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhängerinnen und Anhängern Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen - und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner - verteidigen Eva Perón als "Mutter der Armen", als "Märtyrerin der Unterdrückten" und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg der Argentinierin vom "Aschenputtel" zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegnerinnen und Gegnern so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt.

Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb unter anderem eine Biographie über Eva Perón, die bei C.H. Beck erschienen ist.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.
Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden.
Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Journalistisch lange tätig für FAZ und NZZ, nun u.a. für SZ und taz. Im Januar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten".

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit vhs.wissen live statt.
Immer mehr Menschen leiden unter Schlafproblemen. Umweltreize, unser hektischer Alltag, tägliche Informationsflut und Sorgen und Nöte lassen uns schlecht abschalten und schlafen. Guter Schlaf ist für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und Lebensqualität wichtig. Im Vortrag wird erläutert, was eigentlich im Körper während des Schlafs passiert, und welche zahlreichen Einflussfaktoren es auf den Schlaf gibt. Sie erhalten einfache und wertvolle Tipps und Tricks für einen besseren und gesünderen Schlaf. Wie Sie einen "Notfallplan" und das neue Wissen zum perfekten Schlaf in Ihren Alltag einbauen können, und wer oder was Sie hierbei unterstützt, erläutert der Dozent. Er ist Mentaltrainer und leitet Entspannungsseminare.

freie Plätze Online-Vortrag: Erben und Vererben

(Rommerskirchen, ab Mo., 3.5., 18.00 Uhr )

Es gibt kaum jemanden, der es nicht für sinnvoll hält, ein Testament zu schreiben, doch nur ganz wenige schreiten zur Tat!
In der Informations- Veranstaltung wird zunächst die gesetzliche Erbfolge vorgestellt, d.h., was passiert, wenn kein Testament vorhanden ist. Danach wird erklärt, welche für Form eine Testament bzw. ein Ehegatten- Testament erforderlich ist. Weiter wird erklärt, was "Vermächtnis" bedeutet bzw. wann an eine Testaments-Vollstreckung gedacht werden soll. Kurz wird auf das Erbschaftssteuerrecht eingegangen. Es wird weiter aufden Regelungsbedarf von Alleinerziehenden eingegangen. Und darauf, welche Punkte geregelt werden müssen, falls beide Eltern versterben.

Das Webinar findet über Edudip statt. Technische Voraussetzungen: internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher. ein aktueller Browser wie Chrome, Edge oder Firefox. Eine Webcam ist keine Voraussetzung.
Kommen Sie mit und entdecken das am dünnsten besiedelte Bundesland Mecklenburg- Vorpommern. Von großen Industrieansiedlungen ist es weitgehen verschont geblieben. Es präsentiert sich dem Besucher als eine Anhäufung von Idyllen: Märchenschlösser, Herrenhäuser, monumentale Kirchbauten, alte Kopfsteinpflasterstraßen, weite Wälder, riesige Ackerflächen, viele Seen, Wiesen und immer wieder Wiesen. Dann die alten Hansestädte, die ihre architektonischen Schönheiten den mecklenburgischen Herzögen verdanken. Nicht zu vergessen die über tausend Kilometer langen Bodden- und Haffküsten. Warnschilder müsste man aufstellen, damit der Schock den Reisenden nicht übermannt, so äußerte sich die Schriftstellerin Christa Wolf begeistert
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kasinogesellschaft Dormagen statt. www.kasinogesellschaft-dormagen.de

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