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Heidi Markus
Tel.: 02133/257-277
E-Mail: Heidi.Markus@stadt-dormagen.de

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Kurs abgeschlossen Vortrag: Zusammenprall der Fundamentalismen?

( ab Fr., 22.3., 19.00 Uhr )

Zusammenprall der Fundamentalismen? Gewalt- und Friedenspotential in den Religionen
Fundamentalismus entsteht aus dem Leiden an Widersprüchen und Auflösungserscheinungen der modernen Gesellschaft. So kommt z. B. die Moderne als ein Projekt des Westens über die islamische Welt. Ihr stellt der Islam die Integrität der Gemeinschaft (Umma) entgegen. Der Anspruch der Letztgültigkeit hat im Verhältnis der Religionen oft zur Abwertung der anderen geführt. Zur Überwindung von Gewalt müssen die Religionen ihr Versöhnungspotential aktivieren.
Unsere Sonne durchquert mit ihren Planeten seit etwa 10 Millionen Jahren die "Lokale Blase". Das ist eine 300 Lichtjahre große Region innerhalb der Milchstraße, in der die Dichte des interstellaren Gases nur 50.000 Atome pro Kubikmeter beträgt. Im Rest der Milchstraße sind es durchschnittlich zehnmal so viele Atome. Schon lange war vermutet worden, dass eine Supernova-Explosion dieses Raumgebiet leergefegt hat. Überreste radioaktiver Elemente, die bei Supernova-Explosionen erzeugt werden, fand man sowohl auf dem Meeresboden als auch auf dem Mond. Doch die Zeitdatierung und weitere Befunde ergeben inzwischen folgendes Bild: Etwa 400 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet sich ein aus vielen Tausend Sternen bestehender junger Sternhaufen, der sich heute mit 20 Kilometer pro Sekunde von uns weg bewegt. In diesem Haufen, der uns in der Vergangenheit wesentlich näher war, "zündete" innerhalb der letzten 13 Millionen Jahren ein Feuerwerk aus Supernova-Explosionen, die letzte vor 1,5 Millionen Jahren. Sie waren gerade noch weit genug entfernt, um das Leben auf der Erde nicht ernsthaft zu gefährden.
Der Referent ist promovierter Physiker und arbeitet seit 1997 u.a. als Wissenschaftsjournalist (u.a. für Bild der Wissenschaft und GEO). Seit 2011 unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der FH Aachen Physik. Populärwissenschaftliche Vorträge hält er regelmäßig seit 15 Jahren.
Hinweis: Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kasinogesellschaft Dormagen statt: www.kasinogesellschaft-dormagen.de.
Licht anlassen, Aufzug fahren, Handy nutzen. Wir alle verbrauchen Strom für viele alltägliche Dinge. Wo kommt unsere Energie her? Und welche Auswirkungen hat die Energieerzeugung auf unsere unmittelbare Umgebung? Wer auf der A 46 Richtung Aachen unterwegs ist, sieht das riesige Loch, das der Braunkohletagebau in die rheinische Tiefebene gerissen hat. Viele alte Dörfer sind verschwunden, zuletzt sorgte der Abriss des Immigrather Doms für Schlagzeilen, weil er dem Braunkohlebagger weichen musste. Die Auseinandersetzungen um die Rodung des Hambacher Forstes haben den Blick für den Zusammenhang von Energiegewinnung und Landschaftszerstörung geschärft. Wie der Tagebau von innen aussieht und wie Rekultivierung und Umssiedlung duchgeführt werden, macht eine Busfahrt durch das Abbaugebiet erfahrbar.

Donnerstag, 25. April 2019, 09.00 -17.00 Uhr
Anmeldeschluss: 20.04.2019
Kosten: 40 € inkl. Busfahrt und Führung
Treffpunkt: Hauptbahnhof Düsseldorf, Busbahnhof, Touristikhaltestelle, Abfahrt 09.00 Uhr
Treffpunkt Dormagen: Langemarkstr. 1 - 3, Abfahrt 09.30 Uhr
In Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Düsseldorf
Termin muss noch bestätigt werden!
Theodor Fontane hat mit seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ein eindrückliches Portät der deutschen Gesellschaft im 19. Jahrhundert geschaffen. Sein Blick auf die Städtchen und Landschaften im damaligen Nord-Mitteldeutschland enthüllt das sozialpolitische Gefüge der preußischen Provinz um 1860. In den 1930er-Jahren veröffentlichte der 1893 in Greifswald geborene und seit 1933 in Carwitz am Feldberger See lebende Hans Fallada seine gesellschaftskritischen Milieustudien der Weimarer Republik, die zu Bestsellern wurden. Auch ihn inspirierte die nordöstliche Uckermark, hier schrieb er unter anderem „Kleiner Mann, was nun?“ Anlässlich des 125. Geburtstages von Fallada und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane bietet es sich an, Deutschlands unbekannten Nordosten auf den Spuren seiner bekannten Dichter zu bereisen und gleichzeitig nach den gesellschaftlichen Strukturen Ost-Mecklenburg-Vorpommerns 30 Jahre nach dem Ende der DDR zu forschen. Welche Brüche und Kontinuitäten hat die Region seit Fontanes Tagen erlebt? Welche Perspektiven bietet sie ihren Bewohnern heute?
Die Reise führt zu den Schauplätzen und Schaffensorten der Schriftsteller Theodor Fontane, Kurt Tucholsky und Hans Fallada in die Mark Brandenburg und an die Feldberger Seenplatte. Neben dem Besuch von Schloss Rheinsberg mit dem Tucholsky-Museum und der Fontanestadt Neuruppin sind Fahrten nach Boitzenburg und Neubrandenburg sowie Wanderungen an der Feldberger Seenplatte u.a. nach Carwitz zum Hans Fallada-Museum geplant.
Nähere Auskünfte zum Reiseverlauf und den im Reisepreis enthaltenen Leistungen bei Dr. Sabine Grabowski, grabowski@g-h-h.de, Tel. 0211-1699113.
Reiseveranstalter:
Neandertours, Bahnstraße 6, 40699 Erkrath, Tel.: 0211 249 6634, Email: info@neandertours.de
Bei der Studienfahrt handelt es sich um eine Kooperation mit dem Reiseveranstalter Neandertours. Die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, die Volkshochschule Düsseldorf und die Volkshochschulen im Rhein-Kreis Neuss treten in dieser Kooperation als Reisevermittler auf. Anmeldungen werden direkt an den Reiseveranstalter weitergeleitet, von dem Sie die Reisebedingungen und nach erfolgter Anmeldung, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Plätze, eine Buchungsbestätigung erhalten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Personen.
Termin:
Sonntag, 05. Mai 2019 bis Sonntag, 12. Mai 2019
Treffpunkt:
Hauptbahnhof Düsseldorf, Busbahnhof, Touristikhaltestelle, Abfahrt 8.00 Uhr
In Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Düsseldorf
Reisepreis:
836,00 € pro Person im DZ
95,00 € pro Person Zuschlag im EZ
Anreise:
nach Düsseldorf auf eigene Kosten und Verantwortung!
Anmeldeschluss: xxx

Hinweis: Bitte beachten Sie auch unsere Angebote im Programmbereich Kunst, Kultur und Kreatives.
Die Volkshochschule feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. Und auch wenn die Wurzeln der Volkshochschulen bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen und viele Einrichtungen ihre individuelle Gründung in andere Jahre datieren, so adressiert das 100 Jahre-Jubiläum doch jede der rund 900 Volkshochschulen in Deutschland. Denn das Jahr 1919 setzt den Grundstein für die Entwicklung der Weiterbildung in öffentlicher Verantwortung, die seither konstituierend ist für Volkshochschulen: Artikel 148 der Weimarer Verfassung forderte alle staatlichen Ebenen dazu auf, das Volksbildungswesen einschließlich der Volkshochschulen zu fördern.
Die Weiterbildung erhielt damit erstmals Verfassungsrang und wurde zum integralen Bestandteil des öffentlichen Bildungssystems. Dies löst deutschlandweit eine Welle von Volkshochschulgründungen aus. In keinem anderen Jahr der deutschen Geschichte wurden so viele Volkshochschulen gegründet. Das Jubiläum bietet für die gesamte Volkshochschulfamilie die einmalige Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und öffentlich sichtbar zu machen: Mit ihrer einzigartig vielseitigen Angebotspalette sind Volkshochschulen vor Ort die Erste Adresse in Sachen Weiterbildung.
Mit diesem Vortrag zum 100. Jubiläum der Volkshochschulen wird der Autor und Lokal-Historiker Eduard Breimann die Zeit nach dem 1. Weltkrieg, die Entwicklung bei der Gestaltung von Volkshochschulen vorstellen und daran anknüpfend die zum Teil sehr unterschiedliche Entwicklung beleuchten.

100 Jahre Volkshochschule in Deutschland - daher schenken wir Ihnen die Gebühr!
An die Nacht zum 1. Juli 1969 wird sich so mancher Zeitzeuge noch erinnern. Mit Glockengeläut und Böllerschüssen wurde damals der freiwillige Zusammenschluss der beiden Gemeinden Hackenbroich mit Delhoven und Dormagen, zur Stadt Dormagen, gefeiert. An der Seite von Bürgermeister Dr. Gustav Geldmacher stand Arno Janzen auf der Treppe vor dem Historischen Rathaus, als dort feierlich der Gesetzestext zur Stadterhebung verlesen wurde. Der Zusammenschluss war eine strategisch kluge Entscheidung, vorbereitet vom damaligen Amtsbürgermeister Dr. Gustav Geldmacher, um Eingemeindungswünschen der Stadt Köln rechtzeitig zuvorzukommen. Schließlich hatte im Zuge der angekündigten kommunalen Neugliederung die Stadt Köln ein Auge auf das hiesige Bayerwerk und das Amt Dormagen geworfen.
Im Vortrag "50 Jahre Stadtentwicklung Dormagen" wird der Autor und Lokal-Historiker Eduard Breimann diese Stadtteile in der damaligen Zeit der Vereinigung vorstellen und daran anknüpfend die zum Teil rasante und sehr unterschiedliche Entwicklung beleuchten. Die Gründe für diesen Zusammenschluss, die daraus erwachsenden neuen Rechte und Pflichten und die Auswirkungen bis in unsere Zeit, werden umfassend dargestellt.
Ergänzend zum Vortrag von Herrn Breimann wird sich auch das Archiv im Rhein-Kreis Neuss im Rahmen seiner historischen Vortragsreihe am 4. Juni 2019 mit der Stadterhebung Dormagens im Jahre 1969 beschäftigen.
Hinweis: Anlässlich des 50. Geburtstages der Stadt Dormagen ist dieser Vortrag gebührenfrei!

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