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Stefanie Heydenreich
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E-Mail: Stefanie.Heydenreich@vhsdormagen.de

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Kurs abgeschlossen Besuch des Landtags 100 Jahre Frauenwahlrecht

( ab Mi., 21.3., 12.00 Uhr )

Im Rahmen des Internationalen Frauentages 2018 "Frauen mit Stimme" - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland - bietet die VHS Dormagen in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Dormagener Seniorenbeirat einen Besuch des Landtags in Düsseldorf an.
Bei einem Rundgang mit dem Besucherdienst des Landtags durch das beeindruckende Gebäude bekommen Sie einen Eindruck von der Parlamentarbeit.
Im weiteren Verlauf des Besuches ist die Teilnahme an einer Plenarsitzung geplant, die von der Besuchertribüne verfolgt werden kann. Im Anschluss daran lädt die Landtagsabgeordnete Frau Heike Troles (auch Frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion) zu einem Gespräch ein, in dem sie gerne Fragen beantwortet.
Der Besuch des Landtags endet um 15.30 Uhr nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken, zu dem eingeladen ist.

Der Landtagsbesuch ist für die Teilnehmerinnen kostenfrei. Eine Bearbeitungsgebühr von 5,00 € wird von der VHS erhoben.

Hinweis: Bitte verzichten Sie auf Rucksäcke und große Taschen!

Treffpunkt: 12.00 Uhr vor dem Haupteingang / Landtag - Platz des Landtags, Düsseldorf. Spätestens zum Sicherheitscheck um 12.15 Uhr sollten alle da sein. Die Einführung beginnt um 12.30 Uhr.

Anreise: Eine öffentliche Verkehrsanbindung ist gegeben. Ab Dormagen fahren halbstündlich die Regionalbahn und die S-Bahn nach Düsseldorf. Von der Haltestelle Völklinger Straße sind es 15 Gehminuten bis zum Landtag.
Für die Eigenanreise mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten im Umfeld des Landtags.
1848 - Im selben Jahr, als in Chicago in den USA der weltweit erste Frauenkongress stattfand und gleiche Rechte für Frauen forderte, nahm eine junge, gebildete Perserin namens Tahirih auf einer öffentlichen Konferenz im Iran ihren Schleier ab und schockierte damit die anwesenden Männer dermaßen, dass einer unter ihnen sofort Selbstmord begangen haben soll. Tahirih war gläubige Anhängerin und Verfechterin einer neuen religiösen Bewegung, die sich radikal vom Islam absetzte - unter anderem mit ihrem Verständnis der Rolle der Frau. Dafür zahlte Tahirih früh mit ihrem Leben: mit 36 Jahren wurde sie im Jahr 1852 als Apostatin erdrosselt. Wer war diese Frau, was trieb sie um und welche geschichtliche Bedeutung hat sie? Damit befassen wir uns in diesem Vortrag.
Wie schaffte es eine Frau ins Kölner Stadtwappen? Wer hatte die Idee für ein "Bethlehem am Rhein" und welche Frau inspirierte einen berühmten Kölner Musiker? In Köln waren es nicht nur die Herren, die das Schicksal der Stadt gelenkt haben, sondern auch viele Frauen haben bedeutend zur Entwicklung der Stadt beigetragen. So gab es im Mittelalter ausschließlich in Köln bereits reine Frauenzünfte und an die vielen Klöster und Stifte in der Stadt erinnert auch heute noch ein in Köln von einer Frau erfundenes Markenprodukt.
Erleben Sie die Kölner Altstadt ganz individuell, mit dem KöbesColonius.

Treffpunkt: 14.00 Uhr, an der Kreuzblume vor dem Kölner Dom, Kardinal Höffner Platz

Anreise: Eine öffentliche Verkehrsanbindung ist gegeben. Ab Dormagen fahren die Regionalbahn und die S-Bahn nach Köln - Hbf. mehrmals in der Stunde.
"Ich habe etwas ganz Schreckliches getan", sagte Wolfgang Pauli, nachdem er die Existenz des Neutrinos vorhergesagt hatte. Er dachte, man würde es nie entdecken können. Doch im Jahr 1956 wurde es im Forschungsprojekt "Poltergeist" in Los Alamos nachgewiesen. Genauer gesagt: das Elektron-Neutrino. Denn es stellte sich später heraus, dass es (mindestens) drei Arten von Neutrinos gibt. Und es wurde noch verrückter: Man wusste inzwischen, dass Elektron-Neutrinos bei der Kernfusion im Innern der Sonne erzeugt werden. Aber auf der Erde konnte man nur etwa ein Drittel der erwarteten Teilchen nachweisen. Inzwischen ist klar: Die Neutrinos können ihre Identität wechseln. Aus Elektron-Neutrinos werden während des kurzen Flugs zur Erde zum Teil Myon- oder Tau-Neutrinos. Spannend ist eine Meldung des japanischen Forschungsprojekts Kamiokande vom August 2017: Die Antimaterieteilchen der drei Neutrino-Arten wechseln ihre Identität mit einer anderen Rate als die Materieteilchen. Das ist möglicherweise die Erklärung dafür, dass nach dem Urknall Materie im Universum übrig geblieben ist.
Der Referent ist promovierter Physiker und arbeitet seit 1997 u.a. als Wissenschaftsjournalist (u.a. für Bild der Wissenschaft und GEO). Seit 2011 unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der FH Aachen Physik. Populärwissenschaftliche Vorträge hält er regelmäßig seit 15 Jahren.
Hinweis: Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kasinogesellschaft Dormagen statt: www.kasinogesellschaft-dormagen.de.
Eines der Hauptziele der nationalen und internationalen Frauenbewegung war und ist der Kampf um die politische Partizipation, also das Recht auf freie, gleichberechtigte, und öffentliche Teilhabe der Frauen, an gemeinsamen Diskussions- und Entscheidungsprozessen in Gesellschaft, Staat und allen Institutionen. Und damit auch das Recht der Frauen, gleichberechtig - passiv und aktiv - an allen politischen Wahlen teilnehmen zu können.
Mit der Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung vom 30. November 1918 wurde das Wahlrecht der Frauen im Deutschen Reich gesetzlich fixiert. Und so fand am 19. Januar 1919 - mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung ¬ die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der die Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen.
In seinem Vortrag - aus Anlass des 100-jährigen Bestehens dieses Wahlrechts - zeichnet der Referent ein Bild der politischen und gesellschaftlichen Lage vor und in dieser Zeit. Dabei geht es auch um diese Fragen: Warum hat sich der Wunsch nach politischer Partizipation in den USA und England so früh entwickelt? Wie und wann wurden diese Gedanken nach Deutschland transportiert? Wie kam es zum tatsächlichen - und in der Verfassung verankerten - Teilhaberecht der Frauen? Welche Auswirkungen hatte dieses Recht auf die Gesellschaft? Und schließlich: wie sah diese politische Gleichberechtigung hier im Rheinkreis aus?
Der Referent Eduard Breimann ist Buchautor, Historiker und ehemaliger Deichgräf der Stadt Dormagen. Er hat in einer Vielzahl an Vorträgen zu historischen Begebenheiten am Niederrhein referiert.
Hinweis: Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Gleichstellungsbeauftragten der Statd Dormagen.
Religion kann eine Fluchtburg sein. Gleichgesinnte ziehen sich zurück. Dann ist der Fundamentalismus nicht mehr fern. Man protestiert gegen den Pluralismus der Weltanschauungen und die Erosion religiöser Überzeugungen. Man glaubt, die "besseren Antworten" auf die Herausforderungen der Welt zu haben und versucht, diese auch anderen aufzuzwingen.
Wir konstatieren für Deutschland und Europa "in Sachen Religion" einen Sonderstatus.
Hier sind politischer und religiöser Diskurs scharf getrennt. Anders in den
USA und in islamischen Ländern: Der Gründungsmythos Amerikas ist religiös eingefärbt,
die Utopie der Umma (=Gemeinschaft der Gläubigen) ebenso. Religiöse
Überzeugung ist bei uns "Privatsache", in den USA ist das Bekenntnis zu dieser oder
jener Kirche für Spitzenpolitiker ein Muss.
Konrad Adenauer, der erste deutsche Bundeskanzler, gilt als einer der bedeutendsten Staatsmänner. Trotzdem verblasst die Erinnerung an ihn immer mehr. Dabei verdanken wir Adenauer, dass wir heute in Frieden und Freiheit leben und Deutschland die volle Souveränität und die nationale Einheit erreicht hat. Das zweite Thema des Vortrags befasst sich mit der Frühgeschichte der europäischen Einigung in den Jahren zwischen 1950 und 1958. Nur wer diese Geschichte kennt, kann ermessen, was heute erreicht worden ist; die beispiellose lntegrationsleistung Europas ist für die meisten längst zur Selbstverständlichkeit geworden.
Konrad Adenauer, einer der "Gründerväter" Europas, hat entscheidend und persönlich in diesen Einigungsprozess eingegriffen. Wie er das getan hat, soll hier gezeigt werden.
Der Referent, Dr Reinhard Schreiner, hat in Trier und Paris Geschichte und Romanistik studiert und promovierte mit einer Arbeit zu den deutsch-französischen Beziehungen nach 1945. Seit 1981 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin bei Bonn. Er hält auf internationalen Konferenzen Vorträge zu Themen der Archivistik und Zeitgeschichte, Konzeption und Präsentation von zeitgeschichtlichen Ausstellungen, insbesondere zu Konrad Adenauer und zur Geschichte der Europäischen Integration.
Hinweis: Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Europabüro des Rheinkreises Neuss statt.

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