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Ansprechpartnerin:
Petra Rogge
Tel.: 02133/257-458
E-Mail: Petra.Rogge@vhsdormagen.de

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Anmeldung möglich Literaturtreff am Vormittag

( ab Do., 27.9., 10.00 Uhr )

Bücher alleine zu lesen ist eine Sache. Über sie zu reden, ist eine andere, vielleicht aber auch für Sie die interessantere Seite.

Bei einem virtuellen Bücherbummel durch die aktuelle Literatur am Vormittag steht jedes Mal ein Buchtitel im Mittelpunkt; Sie können Ihre Leseerfahrungen und Eindrücke mit anderen Kursteilnehmern austauschen und diskutieren. Das kann spannend sein und beschert Ihnen sicherlich jedes Mal einen anregenden Morgen in unserem Literaturtreff.

Als erstes Buch lesen Sie bitte:
"Patria" von Fernando Aramburu, erschienen im Rowohlt Verlag, IBN 978-3-498-00102-5

"Patria" heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde ...

Ein Bestseller in Spanien, monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.
"Unter den Talaren Muff von Tausend Jahren!" riefen die Studenten 1968 auf Deutschlands Straßen. In Berlin, Frankfurt, München und vielen anderen Universitätsstädten der damaligen Bundesrepublik machten sie ihrem Unmut Luft. Mit Protestmärschen und Gleisblockaden demonstrierten sie gegen die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen im Deutschland der 1960er Jahre. Ihre Proteste richteten sich gegen das verstaubte Hochschulwesen, die große Koalition, den Vietnamkrieg und die fehlende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit.

Es ist auch der Beginn der Politisierung der Literatur.1968 war auch ein Datum für die Kunst: An der Literatur zum Beispiel ging die Revolte nicht vorbei. Die Schriftsteller reagierten, mit neuen ästhetischen Ideen und Ansätzen. Ein Begriff stand dabei im Mittelpunkt: die Wirklichkeit! Sie galt es auch literarisch zu verändern.
"Es war auf jeden Fall ein Epochenschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik und deswegen auch der Geschichte der Literatur. Die Neuansätze nach 1968 - also, wenn man die Schlagworte der Neuen Subjektivität nimmt, Nicolas Born, Rolf-Dieter Brinkmann - die sind nur durch die 68er Bewegung zu erklären. Die Texte selbst, die dort entstanden sind, sind nur zeitaktuell wichtig und literarisch eher belanglos, aber als Wirkung, ein neues Terrain für literarische Diskussionen zu schaffen, ist diese Zeit wirklich eminent bedeutend."

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